Ballettstudio Pawlwoski
Stand: August 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Unterrichts- und Vertragsverhältnisse zwischen dem Ballettstudio Pawlowski (nachfolgend „Ballettstudio“) und seinen Mitgliedern bzw. deren Erziehungsberechtigten.
Sie ergänzen den Mitgliedschaftsvertrag und gelten in ihrer jeweils aktuellen Fassung.
2. Anmeldung und Vertragsabschluss
Die Anmeldung erfolgt schriftlich über den Mitgliedschaftsvertrag.
Der Mitgliedschaftsvertrag kommt durch die Annahme der Anmeldung durch das Ballettstudio zustande.
Das Ballettstudio freut sich grundsätzlich über jede Anmeldung. Sollte eine Aufnahme aufgrund begrenzter Kapazitäten, einer nicht passenden Alters- oder Leistungsgruppe oder aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein, kann eine Anmeldung abgelehnt oder eine Aufnahme auf eine Warteliste angeboten werden.
Vor Abschluss einer Mitgliedschaft kann eine kostenlose Probestunde vereinbart werden.
3. Unterricht und Kurswechsel
Der Unterricht findet nach dem jeweils gültigen Stundenplan statt.
Ein Wechsel des Kurses oder der Unterrichtszeit ist nach vorheriger Absprache und bei freien Kapazitäten jederzeit möglich.
Das Ballettstudio behält sich vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus pädagogischen Gründen einen Wechsel in eine besser geeignete Alters- oder Leistungsgruppe zu empfehlen.
Die Teilnahme an Aufführungen, Workshops oder sonstigen Veranstaltungen ist grundsätzlich freiwillig.
4. Kursgebühren und Zahlungsbedingungen
Die Höhe der Kursgebühren richtet sich nach der jeweils gültigen Beitragsübersicht.
Die Kursgebühren sind entsprechend des vereinbarten Zahlungsrhythmus im Voraus zu entrichten.
Bei halbjährlicher oder jährlicher Vorauszahlung erfolgt im Falle einer vorzeitigen Vertragsbeendigung keine anteilige Rückerstattung bereits gezahlter Beiträge.
Das Ballettstudio ist berechtigt, die Kursgebühren angemessen anzupassen, wenn sich die für den Unterrichtsbetrieb maßgeblichen Kosten nachhaltig verändern. Hierzu zählen insbesondere steigende Personal-, Miet-, Betriebs-, Energie- oder sonstige Sachkosten.
Eine Beitragserhöhung erfolgt nur in dem Umfang, wie es die Kostenentwicklung rechtfertigt, und wird den Mitgliedern mindestens drei Monate vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt.
Bei halbjährlicher oder jährlicher Vorauszahlung gilt eine Beitragserhöhung erst mit Beginn des nächsten vereinbarten Zahlungszeitraums. Bereits geleistete Vorauszahlungen bleiben von der Beitragserhöhung unberührt; eine anteilige Nachberechnung erfolgt nicht.
5. Ferien, Feiertage und Unterrichtsausfall
Das Ballettstudio ist während der hessischen Schulferien, an gesetzlichen Feiertagen sowie am Rosenmontag und Faschingsdienstag geschlossen.
Die Kursgebühren sind über das gesamte Kalenderjahr kalkuliert und deshalb auch während der Ferien- und Schließzeiten zu entrichten.
Sollte eine Lehrkraft kurzfristig verhindert sein, bemüht sich das Ballettstudio zunächst um eine geeignete Vertretung.
Ist eine Vertretung nicht möglich, kann die ausgefallene Unterrichtsstunde nach vorheriger Absprache in einem anderen geeigneten Kurs nachgeholt werden.
Kann der Unterricht aufgrund höherer Gewalt oder anderer vom Ballettstudio nicht zu vertretender Umstände (z. B. Brand, Wasserschaden, behördliche Anordnungen oder vergleichbare Ereignisse) vorübergehend nicht stattfinden, bemüht sich das Ballettstudio, soweit möglich und zumutbar, um eine angemessene Ersatzlösung. Hierzu können insbesondere Vertretungsunterricht oder Nachholstunden gehören.
6. Fehlzeiten und Nachholstunden
Eine Nichtteilnahme am Unterricht aufgrund persönlicher Termine, Urlaub oder kurzfristiger Erkrankung entbindet nicht von der Zahlungspflicht.
Versäumte Unterrichtsstunden können nach vorheriger Absprache und bei freien Kapazitäten nachgeholt werden. Ein Anspruch auf eine Nachholstunde besteht nicht.
Bei einer krankheits- oder verletzungsbedingten Nichtteilnahme von mehr als sechs Wochen kann nach Vorlage eines geeigneten Nachweises und vorheriger Absprache eine Beitragsruhe vereinbart werden.
7. Kündigung
Die Regelungen zur Probezeit sowie zur Kündigungsfrist ergeben sich aus dem Mitgliedschaftsvertrag.
Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. per E-Mail). Für die Wahrung der Kündigungsfrist ist der Zugang der Kündigung beim Ballettstudio maßgeblich.
Das Ballettstudio kann den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
- erheblichem Zahlungsverzug trotz vorheriger Mahnung,
- wiederholtem schwerwiegendem oder respektlosem Verhalten gegenüber Lehrkräften oder anderen Mitgliedern,
- vorsätzlicher Beschädigung des Studioinventars,
- sonstigen Umständen, die einen geordneten Unterricht dauerhaft erheblich beeinträchtigen.
8. Gesundheit, Teilnahme und Aufsicht
Die Teilnahme am Unterricht erfolgt auf eigene Verantwortung.
Die Teilnahme setzt voraus, dass keine gesundheitlichen Gründe entgegenstehen.
Gesundheitsrelevante Besonderheiten (z. B. Allergien, Asthma, Epilepsie oder andere Erkrankungen), die für den Unterricht von Bedeutung sein können, sind dem Ballettstudio vor Unterrichtsbeginn mitzuteilen.
Bei ansteckenden Erkrankungen darf bis zur vollständigen Genesung nicht am Unterricht teilgenommen werden.
Die Aufsichtspflicht des Ballettstudios beginnt mit Beginn der jeweiligen Unterrichtsstunde im Tanzsaal und endet mit Unterrichtsende.
Außerhalb der Unterrichtszeiten sowie für Geschwisterkinder oder Begleitpersonen liegt die Aufsichtspflicht bei den Erziehungsberechtigten.
9. Hausordnung
- Ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander wird vorausgesetzt.
- Den Anweisungen der Lehrkräfte ist Folge zu leisten.
- Der Unterricht beginnt pünktlich. Bei verspäteter Teilnahme erfolgt der Einstieg auf eigene Verantwortung.
- Geeignete Tanzkleidung sowie passendes Schuhwerk sind Voraussetzung für die Teilnahme.
- Straßenschuhe sind im Tanzsaal nicht gestattet.
- Lange Haare sind zusammenzubinden.
- Schmuck ist vor Unterrichtsbeginn abzulegen.
- Es wird empfohlen, vor Unterrichtsbeginn die Toilette aufzusuchen.
- Getränke sind ausschließlich in verschließbaren Behältern mitzuführen. Im Tanzsaal ist ausschließlich Wasser erlaubt.
- Im gesamten Studio ist der Verzehr von Speisen grundsätzlich nicht gestattet. Ausgenommen sind kleine, nicht verschmutzende Snacks (z. B. eine Brezel oder ein Brötchen), sofern dadurch weder Inventar noch Räumlichkeiten verschmutzt werden. Speisen oder Getränke, die Flecken verursachen oder stark verschmutzen können (z. B. Schokolade, Eis oder fettige Speisen), sind im Studio nicht erlaubt.
- Spiegel, Möbel, Musikanlagen sowie sämtliche Einrichtungsgegenstände sind pfleglich zu behandeln.
- Mobiltelefone sind während des Unterrichts stumm zu schalten.
- Foto- oder Videoaufnahmen durch Eltern oder Begleitpersonen während des Unterrichts sind grundsätzlich nicht gestattet.
- Eltern und Begleitpersonen warten während des Unterrichts grundsätzlich außerhalb des Tanzsaals, sofern die Lehrkraft nichts anderes bestimmt.
10. Haftung
Für Garderobe, Wertsachen und sonstige persönliche Gegenstände der Mitglieder übernimmt das Ballettstudio keine Haftung, sofern der Schaden nicht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Ballettstudios oder einer gesetzlichen Haftung beruht.
Für Schäden, die Mitglieder vorsätzlich oder grob fahrlässig am Inventar oder an den Räumlichkeiten des Ballettstudios verursachen, haften sie bzw. bei Minderjährigen deren gesetzliche Vertreter nach den gesetzlichen Vorschriften.
11. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.
Einzelheiten ergeben sich aus den Datenschutzhinweisen des Ballettstudios, die digital zur Verfügung stehen und jederzeit im Studio eingesehen werden können.
12. Änderungen der AGB
Das Ballettstudio ist berechtigt, diese AGB zu ändern, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht, insbesondere aufgrund gesetzlicher Änderungen, organisatorischer Anpassungen oder Änderungen des Unterrichtsbetriebs.
Änderungen werden den Mitgliedern mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt.
13. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
